Medizinischer Dokumentationsbogen

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Ärzte und Pflegepersonal in der Klinik oder in niedergelassener Praxis sind oft die erste und einzige Anlaufstelle für von Gewalt betroffene Frauen. Sie können bei der Aufdeckung, dem weiteren Verlauf der Hilfestellungen und der Prävention zukünftiger Misshandlungen eine entscheidende Rolle spielen.

Projekt

Von September 2006 bis Juni 2008 lief das Projekt S.I.G.N.A.L. am Klinikum Konstanz. Es beinhaltete die Schulung und Fortbildung des pflegerischen und ärztlichen Personals für eine sensible und adäquate Unterstützung der von häuslicher Gewalt betroffenen Patientinnen. Im Rahmen dieses Projektes fanden ebenfalls Vorträge für die niedergelassenen ÄrztInnen sowie für die Auszubildenden der Krankenpflegeschule Konstanz statt.

Das Projekt orientierte sich am Modellprojekt S.I.G.N.A.L., das an der Universitätsklinik Benjamin-Franklin in Berlin entwickelt wurde. Die Frauenbeauftragte der Stadt Konstanz war Projektkoordinatorin des von ihr initiierten Interreg – Projektes, das in Zusammenarbeit mit Vorarlberger Landesregierung (Abteilung Frauenreferat und Sanitätsangelegenheiten) durchgeführt wurde.

Dokumentationsbogen

Der vorliegende Dokumentationsbogen wurde im Rahmen des Projektes für das Klinikum Konstanz entwickelt. Es soll auch niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten ermöglichen, in Fällen häuslicher Gewalt eine gründliche medizinische Dokumentation zu erstellen, die rechtsmedizinischen Maßstäben gerecht wird.

Siehe: S.I.G.N.A.L. - Interventionsprogramm gegen Häusliche Gewalt

Zur Zeit ist das Modellprojekt »MIGG« (Medizinische Intervention gegen Gewalt an Frauen) auf dem Weg, bei dem in verschiedenen Regionen Deutschlands und mit unterschiedlichen methodischen Ansätzen Versorgungsmodelle für gewaltbetroffene Patientinnen in der ambulanten ärztlichen Versorgung erprobt werden sollen.

Siehe: www.migg-frauen.de

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